PIDING – Insgesamt mehr als 50 Einsatzkräfte von Bergwacht und Polizei haben am Freitag (3. Juli) einen gegen 9.30 Uhr als vermisst gemeldeten 19-Jährigen aus Bayreuth am Fuderheuberg gesucht und am späten Nachmittag gefunden, der wahrscheinlich bereits am späten Donnerstagabend rund 200 Meter über eine steile Rinne am Vorderstaufen nördlich unterhalb der Pidinger Hütte abgestürzt und sofort tot war.
Seine besorgten Kollegen gingen von einer Notlage aus, nachdem er am Freitag nicht zur Arbeit gekommen war und konnten einen letzten möglichen Standort mitteilen, so dass Bergwacht und Polizei den Fuderheuberg über viele Stunden hinweg absuchten, den jungen Mann schließlich auf der Nordseite fanden und mit dem Polizeihubschrauber bargen. Im Einsatz waren Fußmannschaften, der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“, drei Drohnen der Bergwacht, der Grenzpolizei und der Bundespolizei, zwei Polizeihubschrauber der Landespolizei und drei Suchhunde von Bergwacht und Polizei. Die Alpine Einsatzgruppe (AEG) der Grenzpolizei Piding ermittelt nun die genauen Todesumstände. Am rund zehnstündigen Einsatz waren neben Landes- und Bundespolizei 30 Ehrenamtliche der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing, Ruhpolding, Teisendorf-Anger und Traunstein beteiligt, darunter die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau und das Team des Technikbusses mit der Wärmebild-Drohne.
Bereits am Donnerstagnachmittag (2. Juli) mussten sechs Einsatzkräfte der Bergwacht eine am Kreuzerkeil zwischen Listsee und Höllenbachalm gestürzte und kurz bewusstlose 60-jährige einheimische Radlerin retten. Ein Forst-Mitarbeiter und der Begleiter hatten bereits Erste Hilfe geleistet; die Frau kam mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht bis zur Höllenbachbrücke und dann mit einem Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall, wobei der Einsatz eine gute Stunde dauerte.












